Beruf und PflegeAusgezeichnete Vereinbarkeit

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Drei Personen sitzen an einem Tisch. Die mittlere hat die Charta vor sich sowie einen Stift in der Hand. Alle drei schauen in die Kamera und lächeln.
Kanzler Markus Coerdt, Präsident Martin Bornträger und Gleichstellungsbeauftragte Julia Erdmann bei der Unterzeichnung der Charta in Gelsenkirchen.
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Die HSPV NRW ist Teil des Landesprogramms "Vereinbarkeit Beruf und Pflege" und wurde von der WiN Emscher-Lippe als pflegefreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

Die HSPV NRW ist dem Landesprogramm “Vereinbarkeit Beruf und Pflege in Nordrhein-Westfalen" beigetreten. HSPV-Präsident Martin Bornträger, Kanzler Markus Coerdt und die Gleichstellungsbeauftragte Julia Erdmann unterzeichneten die Charta in der Zentralverwaltung in Gelsenkirchen. 

“Mit diesem Beitritt wollen wir als Arbeitgeber einen weiteren wichtigen Schritt machen, um unseren Beschäftigten, die Angehörige pflegen, eine gute Unterstützung zu bieten”, erklärte Präsident Bornträger den Schritt. Durch die Unterzeichnung der Charta erklärt sich die HSPV NRW bereit, die Pflegefreundlichkeit der Hochschule weiter zu verbessern. Mögliche Schritte sind die individuelle Überprüfung von Arbeitszeitmodellen oder die Ausbildung von Pflege-Guides, die als erste Ansprechpartner und -partnerinnen für Beschäftigte fungieren.

Die Charta liegt auf dem Tisch. Man sieht eine Hand, die sie auf dem Tisch festhält. Die andere hält einen Stift, um zu unterzeichnen.
Mit der Unterzeichnung der Charta will die HSPV NRW weitere Unterstützungsangebote für die Mitarbeitenden ermöglichen.

Allein in Nordrhein-Westfalen sind 1,39 Millionen Menschen pflegebedürftig. Einen Großteil dieser häuslichen Pflege übernehmen Angehörige: Sie waschen die Pflegebedürftigen, helfen im Haushalt, kochen und erledigen nötige Einkäufe oder Ämterbesuche. Rund 700.000 Menschen organisieren diese Aufgaben neben ihrem Beruf.

“Ein Großteil der pflegenden Angehörigen sind Frauen”, erklärte Gleichstellungsbeauftragte Julia Erdmann. “Für sie ist die Unterstützung des Arbeitgebers deshalb enorm wichtig. Die HSPV NRW nimmt damit eine wichtige Vorbildfunktion ein und ermöglicht es auch berufstätigen Männern, die Pflege ihrer Angehörigen besser mit ihrem Beruf zu vereinbaren.” 

Eine Gruppe von Menschen steht für ein Gruppenbild nebeneinander zusammen. Sie halten entweder ein Zertifikat im Bilderrahmen oder einen Blumenstrauß in der Hand.
Die HSPV NRW wurde als einer von sieben Arbeitgebern als vorbildlich in der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in der Region Emscher-Lippe ausgezeichnet.

Auszeichnung durch die WiN Emscher-Lippe

Die Hochschule unterstützt ihre Beschäftigten schon seit einiger Zeit durch ein individuelles und anonymes Beratungsangebot zum Thema Pflege. Durch die Charta des Landesprogramms wird dieses Angebot nun kontinuierlich ausgebaut. Bereits jetzt gilt die HSPV NRW aber als Vorzeigeinstitution: Die WiN Emscher-Lippe GmbH zeichnete sie mit dem Vereinbarkeitsprädikat “Beruf und Pflege” aus. Damit ist die HSPV NRW eine von sieben Unternehmen in der Emscher-Lippe Region, die als besonders pflegefreundliche Arbeitgeber gelten. Bei der Verleihung wurde betont, wie wichtig die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist, um Fachkräfte sinnvoll zu unterstützen und im Unternehmen zu halten. 

Die HSPV NRW wird den eingschlagenen Weg als pflegefreundlicher Arbeitgeber nun kontinuierlich ausbauen und den Mitarbeitenden weiterhin bei allen Herausforderungen zum Thema Pflege zur Seite stehen.